Mittwoch, 7. Juni 2023

REICH BESCHENKT ZURÜCK @HOME IN LE

Hallo ihr Lieben,
noch ein paar Fakten zum Schluss: Wir sind 3800 km mit dem Bus gefahren, haben pro Person leider einige Kilo Plastikmüll verursacht. Das ist das Erschreckende, weil die Amis durch das Take-Away-Essen und Verpackungen täglich irrsinnige Mengen von Müll produzieren, die sie übrigens in den Wüsten vergraben werden!
Am Abflugtag lief auch wie am Schnürchen. Beim Check-in brachte mein Gepäck 22,8 Kilo auf die Waage, 23 waren erlaubt – fast eine Punktlandung! Am Flughafen verzockte ich die restlichen zwei Dollar am Spieleautomaten in Sekundenbruchteilen. Immerhin habe ich die Erfahrung auch einmal gemacht und der Mini-Einsatz war es mir wert.
Zum Schluss wurde es doch noch recht sportlich, weil unser Abflug-Gate kurzfristig verlegt wurde und wir noch mit der Bahn eine Station ins andere Gebäude fahren mussten. Danach nahm ich mit meiner Urlaubsfamilie sowie Marion und Heinz, die ich auch sehr ins Herz geschlossen habe, im Flieger beieinander Platz.
Jetzt kam der unangenehmste Part des gesamten Urlaubs: der Start. Ich bin hunderte Male geflogen, aber einen solchen Achterbahnstart hatte ich noch nie. Ich hatte Angst und dachte wirklich, ich kotze gleich. Den Mädels ging es ähnlich und wir hielten Händchen bis der Käpten den Flieger nach zehn Minuten endlich stabilisierte – für mich ein Sinnbild für die gesamte Reise. Wir haben immer zusammengehalten, passten aufeinander auf und das in der gesamten Reisegruppe. 
Das ist auch das Erfolgsrezept für einen unvergesslichen Urlaub: Offen und empathisch auf andere zugehen, seine Talente einbringen. Dabei spielt das Alter keine Rolle, das Herz am rechten Fleck zu haben reicht. Ich danke allen Beteiligten für einen wunderbaren Urlaub und dem Universum dafür, dass es zu diesen Begegnungen kam: Ich fühle mich sehr reich beschenkt:-).
Bis zum nächsten Abenteuer,
eure Maggie alias Mutti

















 

 

Montag, 5. Juni 2023

LAS VEGAS: SIGHTSEEING UND SHOPPING

Hallo ihr Lieben
heute bin ich gemeinsam mit Anne, Annalena und Sabine auf eigene Faust los in Richtung Downtown. Schon beim Busfahren hatten wir mega Glück: Unser restliches Bargeld reichte für Tagestickets, denn hier kann man leider nicht per Kreditkarte bezahlen. Sabine hatte bereits zuhause einen tollen Plan mit Sehenswürdigkeiten ausgearbeitet und Anne glänzte mit dem weltbesten Orientierungssinn. So konnten Anna-Lena und ich uns einfach mal fallen lassen und die Stadt entspannt genießen.
Draußen hatten wir wieder 37 Grad, in den Malls und Casinos ist es dagegen angenehm kühl, v.a. herrscht dort immer eine Nachtstimmung. Der Wechsel zwischen den beiden Welten ist tagsüber total verrückt. Eine Verkäuferin erzählte mir, dass sie seit Monaten nicht draußen war, weil sie die Hitze nicht verträgt!
Auch im Casino muss man nicht raus. Es gibt zu essen, zu trinken, Toiletten, ebenso rauchen darf man. Cole hatte uns übrigens erzählt, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. Alles ist psychologisch durchdacht, um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Spezielle Duftstoffe sorgen für Entspannung. Die Sessel sind gepolstert, die einarmigen Banditen sehr laut eigestellt, damit Senioren sich wohl fühlen. Sie machen einen Großteil der Kundschaft aus. Auch die Anordnung der Automaten ist durchdacht: Am Eingang gewinnt man eher, sodass man ermutigt wird weiter zu spielen. Wer spielt, bekommt übrigens umsonst Alkohol. Also haben einige aus unserer Gruppe ein paar Dollar eingesetzt. Wer verloren hatte, hatte zumindest einen Cocktail genossen:-).
Heute Abend schwirren meine Urlaubstöchter aus, Mutti wird sich etwas vom Sightseeing und Shopping erholen, denn in der Hitze haben wir heute 14.000 Schritte zurückgelegt. Dabei haben wir 2-3 Liter getrunken, denn wir sind ja wieder in der Wüste. Mutti ist wieder standesgemäß mit Plastiktüten durch die Gegend gelaufen, in Las Vegas fällt das allerdings nicht auf:-). Danke Universum, dass du mir so eine fantastische Urlaubsfamilie und unvergessliche Momente geschenkt hast und beschütze uns auf der Heimreise!
Schönen Abend,
eure Maggie



















Sonntag, 4. Juni 2023

LAS VEGAS: DIE PERFEKTE ILLUSION

Hallo ihr Lieben,
bei 37 Grad im Schatten fuhren wir heute durch die Wüste Mojave in Richtung Las Vegas. Im Bus hat sich jede meiner Urlaubstöchter ein Plätzchen geschnappt und noch etwas Schlaf nachgeholt. 
Cole erzählte uns, dass in der Wüste mehr Menschen ertrinken als vor Durst umkommen, da es immer wieder heftige Regengüsse gibt und es dann zur Schlammbildung kommt. Ein einsamer Zug durchquerte die Einöde und genauso öde sollte es in der Geisterstadt Calcio werden, wo ehemals Silber abgebaut wurde. Außer einer Mine, die mir mal gehörte, hatte das Nest kaum etwas zu bieten.
Daher haben wir nur ein Familienfoto auf Schaukelstühlen aufgenommen, dafür war die Kulisse perfekt.
Und dann kam Las Vegas. Das übertraf unsere kühnsten Vorstellungen! Wir starteten am Strip Downtown mit einer Lichtershow in der Fremont Street, wo auch eine Zipline an der Decke gespannt ist. So können Menschen quer durch das Vergnügungsviertel fliegen. Hier treten auch Bands auf und geben Gratis-Konzerte oder Gogo-Girls laden mit Peitsche zum Foto ein. Über allem schwebt ein süßlicher Marihuana-Duft:-). Cole meinte, dass in LA jeder käuflich ist, es nur vom Preis abhängt.
Danach ging es im Schnelldurchgang quer durch Europa, von Venedig über Rom nach Paris bei Nacht – drumherum befinden sich riesige Malls, in denen sogar der Himmel mit Millionen von LEDs täuschend echt nachgemacht ist, sodass Anne auf die Illusion reingefallen ist. Mein kunsthistorisches Herz hat geblutet, was die Amis aus den alten Meistern gemacht haben! Nichts ist hier echt, aber ein jeder hat hier seinen Platz, ob Freak, Künstler oder Geschäftsmann. Ich fühlte mich wie in dem Film Matrix. Wir beendeten den Abend mit den Wasserspielen am Bellagio Hotel, später im in unserem Hotel-Casino mit einem Cocktail. Morgen erzähle ich euch dann etwas zu den Casinos,
Gute Nacht
Eure Maggie
















Samstag, 3. Juni 2023

YOSEMITE NATIONAL PARK: BÄRENSTARKE NATURGEWALTEN

Hallo ihr Lieben,
auf dem Weg zum Yosemite National Park (UNESCO Weltnaturerbe) mussten wir heute viel Geduld beweisen, da am Wochenende natürlich auch die Einheimischen Ausflüge machen. Entlang der Sierra Nevada, die mit ihren Gletschern und Schnee das Trinkwasser-Reservoir Kaliforniens bildet, meisterte Laurena die kurvigen Bergstraßen. Keinen Meter von unserem Bus entfernt stieg das Hochwasser und verwandelte Flüsse und Bäche in reißende Fluten. Die Schneeschmelze pumpt jetzt ganz viel Wasser rein und so haben wir seit Tagen gebangt, ob der Park nicht geschlossen werden würde, weil Schlammlawinen alles unter sich begraben.
Das Universum hatte es mit uns gut gemeint und wir sahen die beiden Yosemite-Wasserfälle (einer ist mit 750 Meter größter Wasserfall Amerikas) sowie den Brautschleier-Wasserfall in ihrer vollen Pracht. Eine kleine Dusche gab es obendrein, weil die Kraft der Natur hier gewaltig ist. 
Das Gelände ist auch bei Campern sehr beliebt und auf den Plätzen stehen große braune Bärenkisten, um Lebensmittel einzuschließen, sonst locken die Gerüche die Raubtiere an, die jetzt nach dem Winterschlaf hungrig sind. Auch hier gab Cole einige gruselige Geschichten zum Besten sowie Verhaltenstipps. Meine Urlaubsfamilie und ich waren happy, dass wir keinen Bären getroffen haben, aber vom Bus aus hätten wir gerne einen gesehen. Zum Trost gab es Erdbären auf der Rückfahrt:-).
Auch Kajakfahrer, Rafting-Freunde und Bodyboarder kommen hier auf ihre Kosten! Ja, ihr habt richtig gelesen: Die Boarder stürzen sich in speziellen Neos und Helmen in die Fluten. Ich habe heute aber keinen Wassersportler aus bekannten Gründen entdeckt.
Auch die größten Granitwände der Welt findet man hier: Auf die 800 Meter hohe Steilwand El Capitan sind übrigens 2004 die Gebrüder Huber ohne Sicherung geklettert – für mich unvorstellbar! Insgesamt saßen wir heute über acht Stunden im Bus, daher chillten wir bis eben am Hotelpool.
Gute Nacht 
eure UrlauBärin
















REICH BESCHENKT ZURÜCK @HOME IN LE

Hallo ihr Lieben, noch ein paar Fakten zum Schluss: Wir sind 3800 km mit dem Bus gefahren, haben pro Person leider einige Kilo Plastikmüll v...