Hallo ihr Leben
heute haben wir Arizona verlassen und sind mehrere hundert Kilometer in Richtung Wüste nach Kalifornien gefahren, um den Joshua Tree National Park zu besuchen. Es sollte der heißeste Tag unserer Reise werden. Deswegen habe ich dem Trinkwasser Elektrolyte zugesetzt, um wertvolle Mineralstoffe bei der Hitze nicht zu verlieren, ferner einen Sonnenschirm eingesteckt.
Cole, der ursprünglich aus der Schweiz kommt, vertrieb uns die lange Anreise, indem er von seiner neuen Heimat Kalifornien schwärmte. Er meinte es sei ein Sozialstaat. Es gibt u.a. einen Mieterschutz, sodass Mieterhöhungen bis max. 3% im Jahr möglich sind. In der Pandemie wurde Arbeitslosengeld, auch für Freischaffende wie ihn, vom Staat ausbezahlt und das sogar steuerfrei.
Dann war es soweit: Am Eingang des Nationalparks erinnert die Landschaft an Fuerteventura, aber das ändert sich schnell. Schon bald sehen wir riesige Steinformationen und die berühmten Joshua-Bäume. So haben sie die Mormonen, die das Gebiet während der Pionierzeiten durchquerten, genannt. Für sie war der Baum ein Sinnbild für den Propheten Josua, der die Israeliten mit seinen weit ausgebreiteten Zweigen – respektive Armen – willkommen hieß und ihnen zeigte, auf welchem Weg sie ins Gelobte Land kommen würden.
Nachdem wir von Cole ermahnt wurden, niemals in der Wüste rückwärts zu gehen und bei Klapperschlangen mit den Füßen auf den Boden stampfen, mache ich mich mit Alex, Nina und fünf weiteren Mädels auf den Weg. Wir sehen Jucca-Seifen-Palmen, aus deren Wurzeln die Indianer eine Art Seife hergestellt haben. Das Highlight ist aber der Jumping Cholla Kaktus, weil seine Stacheln kleine Widerhaken besitzen, die in der Haut abbrechen. Cole hatte natürlich diese Qualen zuvor besonders grausam geschildert:-).
Doch letztlich gab es auch viel zu lachen und das ausgerechnet wegen mir: Ich bin wahrscheinlich der einzige Mensch, der die Wüste mit einer Supermarkttüte durchquerte:-).
Bussi, eure Maggie
heute haben wir Arizona verlassen und sind mehrere hundert Kilometer in Richtung Wüste nach Kalifornien gefahren, um den Joshua Tree National Park zu besuchen. Es sollte der heißeste Tag unserer Reise werden. Deswegen habe ich dem Trinkwasser Elektrolyte zugesetzt, um wertvolle Mineralstoffe bei der Hitze nicht zu verlieren, ferner einen Sonnenschirm eingesteckt.
Cole, der ursprünglich aus der Schweiz kommt, vertrieb uns die lange Anreise, indem er von seiner neuen Heimat Kalifornien schwärmte. Er meinte es sei ein Sozialstaat. Es gibt u.a. einen Mieterschutz, sodass Mieterhöhungen bis max. 3% im Jahr möglich sind. In der Pandemie wurde Arbeitslosengeld, auch für Freischaffende wie ihn, vom Staat ausbezahlt und das sogar steuerfrei.
Dann war es soweit: Am Eingang des Nationalparks erinnert die Landschaft an Fuerteventura, aber das ändert sich schnell. Schon bald sehen wir riesige Steinformationen und die berühmten Joshua-Bäume. So haben sie die Mormonen, die das Gebiet während der Pionierzeiten durchquerten, genannt. Für sie war der Baum ein Sinnbild für den Propheten Josua, der die Israeliten mit seinen weit ausgebreiteten Zweigen – respektive Armen – willkommen hieß und ihnen zeigte, auf welchem Weg sie ins Gelobte Land kommen würden.
Nachdem wir von Cole ermahnt wurden, niemals in der Wüste rückwärts zu gehen und bei Klapperschlangen mit den Füßen auf den Boden stampfen, mache ich mich mit Alex, Nina und fünf weiteren Mädels auf den Weg. Wir sehen Jucca-Seifen-Palmen, aus deren Wurzeln die Indianer eine Art Seife hergestellt haben. Das Highlight ist aber der Jumping Cholla Kaktus, weil seine Stacheln kleine Widerhaken besitzen, die in der Haut abbrechen. Cole hatte natürlich diese Qualen zuvor besonders grausam geschildert:-).
Doch letztlich gab es auch viel zu lachen und das ausgerechnet wegen mir: Ich bin wahrscheinlich der einzige Mensch, der die Wüste mit einer Supermarkttüte durchquerte:-).
Bussi, eure Maggie
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen