Hallo Ihr Lieben,
der Flug von Zürich mit Edelweiss war kurzweilig, da ich Marion und ihren Mann Heinz kennen gelernt habe. Wir verstanden uns auf Anhieb. An Bord konnte ich sogar etwas schlafen. In Las Vegas wurden wir von unserem Guide Cole, der einen langen Bart trägt, empfangen und dann in ein Motel gebracht, wo ich nur noch geduscht und herrlich geschlafen habe. Heute starteten wir schon zum ersten Höhepunkt der Reise, zum Grand Canyon. Am Steuer unseres Reisebusses sitzt übrigens Laurena, die gerade mal 1,57 Meter groß ist und diesen Riesenbus steuert. Sie meint kess: "Solange deine Füße bis zu den Pedalen kommen, kannst du den Führerschein machen".
Unterwegs hielten wir in einem verschlafenden Nest an der Route 66 namens Seligman. Hier habe ich mit ein Easy Ridern gesprochen, die mit Helmen gefahren sind. Zur Erklärung: In Arizona herrscht keine Helmpflicht! Viele, die hier oben ohne Fahren enden leider als Organspender.
Keine zwei Stunden später sind wir am Heliport des 440 km langen Grand Canyons angekommen und mein Herz klopfte ganz schön – weniger wegen der Aufregung, sondern mehr aus Vorfreude, weil ich mir damit einen Kindheitstraum erfülle. Zuerst wurden wir gewogen - im Bild ist Marion zu sehen - und dann je nach Gewicht auf die Helis verteilt. Eines der sieben Weltwunder so hautnah aus dem Hubschrauber zu sehen verschlug mir den Atem. Vor lauter Demut und Dankbarkeit hatte ich eine Dauergänsehaut und Marion hat sogar ein paar Tränchen vergossen. Dieses Erlebnis war so einzigartig und spektakulär, dass ich es ein Leben lang nicht vergessen werde. Anschließend durften wir die grandiose Schlucht auch noch zu Fuß erkunden. Danke Universum für diesen unvergesslichen Tag. Jetzt gibt es eine warme Dusche und dann geht's ab ins Bettchen.
Gutes Nächtle
eure Maggie








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